Fair Trade in der Modewelt

Ich bin zwar ein Glamour-Girl, keine Frage, aber trotzdem gehe ich mit der Zeit und beschäftige mich auch hintergründig mit der Mode-Branche und ihren Bedingungen. Neulich habe ich eine Fernsehsendung gesehen, die zugleich etwas schockierend aber auch aufschlussreich war, was die Hintergründe der Modewelt belangt. In dieser Sendung wurde gezeigt, wo praktisch sämtliche Stoffe herkommen, die wir als verarbeitete Kleidung sämtlicher uns bekannter Marken kennen und tragen. Die Stoffe kommen meist aus Asien, aus den ärmsten Ländern der Welt. Die Arbeitsbedingungen der Arbeiter sind schlecht und gesundheitsschädlich. Es wurde gezeigt, wie die armen Arbeiter ungeschützt mit chemischen Werbemitteln täglich zu tun haben. Die Haut der Arbeiter wird den chemischen Färbemitteln täglich schutzlos ausgeliefert, die Chemikalien sind offenkundig hochkarätig Krebs erregend, was die Krebsraten der Angestellten von solchen Stoffe verarbeitenden Unternehmen deutlich zeigen.

Insbesondere die Farbe Schwarz ist grundsätzlich mit gesundheitsschädlichen Chemikalien erzeugt worden. Insbesondere nachdem ich auch einmal von meinem Hausarzt gehört habe, das schwarze Unterwäsche bei Frauen unter Verdacht steht, Blasenentzündungen zu begünstigen, überlege ich seither dreimal, ob ich zu schwarzen Klamotten aus meinem Kleiderschrank greife. Klar, bisher habe ich selbst noch keine Gesundheitsschäden wegen schwarzer Kleidung an mir feststellen können. Aber trotzdem macht es einen nachdenklich. Vielleicht setzen Unverträglichkeiten doch bald ein, oder vergangene Gesundheitsprobleme hätten sich auf die schwarze Kleidung zurückführen lassen.

Jedenfalls ist es wichtig zu wissen, dass wirklich alle Klamotten unternehmen, egal ob aus dem Billigsegment oder aus der High Fashion, die gleichen Bezugsquellen nutzen. Man zahlt eben wirklich nur den Designernamen und die Marke.das macht die treuen Marken zwar nicht weniger attraktiv, schließlich will man ja einfach nur gut aussehen, aber die Hintergründe sind mir mittlerweile doch nicht ganz unwichtig. Ich finde auch das die Arbeiter angemessene Löhne und gesunde Arbeitsumstände haben müssen. Deshalb möchte ich zukünftig gerne auch mehr den Fairtradebereich unterstützen, um hier ein Zeichen zu setzen. Wo man zum Beispiel online Fair Trade Kleidung beziehen kann, zeigt diese liebevoll gemachte Seite mit schönen Übersichten wo ihr was bekommt. Ich denke, dass man diese gute Sache bereits unterstützt wenn man sich auch nur ein einziges Mal dort ein Shirt gekauft. Besser wäre natürlich regelmäßiger Fairtradekleidung zu beziehen. für meinen Teil zumindest möchte ich Basics zukünftig öfter dort kaufen.